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Schon in seiner Jugend galt er als fußballerisches Wunderkind - und diesem Ruf wurde er nicht nur mit sportlichen Leistungen, sondern auch mit einem spektakulären irregulären Tor und einer dazugehörigen fantastischen Ausrede gerecht. Fast 115.000 Zuschauer und Millionen Fußballfans vor den Fernsehern waren am 22. Juni 1986 beim WM-Viertelfinale in Mexiko-City Zeugen, als der Argentinier Diego Armando Maradona einen hohen Ball gegen den englischen Torwart Peter Shilton mit dem Ellenbogen ins Netz beförderte. Der Schiedsrichter Kacem Bennaceur wertete den spektakulären Treffer als Kopfballtor, aber die Analyse der Fernsehbilder entlarvte Maradona als Schummler. Berühmtheit erlangte seine Rechtfertigung nach dem Spiel: "Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf", behauptete der Stürmer. Mit einem 2:1 Sieg über England erreichte Argentinien das Halbfinale und holte später gegen Deutschland seinen zweiten Weltmeisterschaftstitel. Das zweite Tor des argentinischen Ausnahmespielers in dieser Partie, war übrigens nicht nur regulär, sondern auch wunderschön. Nach einem Sturmlauf über 60 Meter traf Maradona derart elegant ins Netz, dass die FIFA diesen Treffer später zum Tor des Jahrhunderts wählte. Erst im Jahr 2005 gab Maradona das legendäre Handspiel übrigens offiziell zu. Die Hand Gottes wurde zur Hand des Meisters degradiert.

Since his early youth Diego Armando Maradona was deemed to be a wonderboy at soccer. Later on the field he fulfilled not only wonderful athletic performances but also created his own little wonder: a small move of "god's own hand." On June, 22nd 1986 nearly 115.000 spectators at the stadium of Mexico City watched Maradona forward a high flying ball with his elbow to score against English Goalkeeper Peter Shilton. The referee didn't recognize, it was an irregular goal, but later the replay on TV showed, that Maradona had cheated. "It was somewhat god's own hand and somewhat Maradonas head", he later argued. With that goal Argentina won the quarter-final against England and later defeated Germany in the final.

    
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